Das Jahr 2000 war für mich etwas ganz besonderes. Nicht nur, dass ich in diesem Jahr mit meiner Frau, die ich über alles liebe zusammengekommen bin, auch musikalisch hatte es ein Highlight (Hochlicht) der besonderen Art zu bieten. Seit dem Jahr 2000 kann ich mich zu Recht Bundespreisträger nennen. Und das kam so: | |
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Ich weiß nicht mehr so genau in welchem Monat und durch welche (dunklen?- na wohl eher nicht...) Kanäle, aber diese, nebenstehende Ausschreibung landete bei mir. Und da ich auch damals schon keinen Ruf zu verlieren hatte habe ich einfach mal ganz unbedarft das Kasettendeck meiner Eltern mit dem gerade neu gekauften Mischpult und dem 15 DM (das ist die alte Währung der Bundesrepublik Deutschland) teuren Mikrofon kombiniert und da hindurch 3 Lieder auf eine Musikkassette gesungen. Das Ganze dann mit einem kurzen Anschreiben in einen frankierten Briefumschlag- ab ging die Post. Und da ich ein sehr ordentlicher Mensch bin, verschwand der Zettel sehr schnell in irgendeinem Schrank und meine Bewerbung aus meinem Gedächtnis. | |
Umso überraschter war ich, als ich dann Post aus Berlin bekam. Mein Lied Duschen am Abend hatte die Jury überzeugt. Ich wurde nach Berlin eingeladen, was mir gerade äußerst gut passte, da mein Mädel gerade in Berlin zu studieren angefangen hatte und ich gerade noch ein FSJ in Wermsdorf (bei Leibsch in Sochsn) absolvierte. Also fuhr ich im November nach Berlin. Wir (11 Bands und Solokünstler aus dem gesamten Bundesgebiet) wohnten, nein, residierten in einem schönen Hotel. In Workshops (Arbeitsläden- bedeutet soviel wie Lehrgänge) lernten wir von den Jurymitgliedern so einige Tricks und Kniffe. Musizierten, analysierten und diskutierten miteinander. |  | |
Das Konzert der Preisträger fand im Quasimodo statt. (Natürlich wurde es aufgenommen und am darauf folgenden Tag über die Bühnenshow heiß diskutiert.) Das Programm war wirklich toll, nur die Zeit war etwas zu kurz, und bisher hat es keine Label, keinen Produzenten und auch keinen Konzertveranstalter oder Agenten auch nur einen feuchten Kehrricht interessiert, dass ich diese wunderbare Auszeichnung (die Urkunde kann man sich durch draufklicken genauer anschauen. Man beachte die Unterschrift der Bildungsministerin.) erhalten habe. Aber der Berlinaufenthalt, die Tips der Profis und vor allem die Anerkennung haben gut getan. |  | |
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