Glauben

Was Glaube ich?

Ich glaube an Gott.
  Daran, dass er diese Welt schuf und erhält.
  Ohne ihn ist nichts, was ist, ist durch ihn.
Ich glaube an Jesus Christus,
  meinen Erlöser.
  Ganz Mensch, ganz Gott.
Für mich    
     geboren in diese Welt,
     gelitten in dieser Welt,
     gestorben an dieser Welt.
Auferstanden als Zeichen der Liebe Gottes, die alles überwindet.
  Er ist in den Himmel aufgefahren.
  Er kommt am jüngsten Tag wieder.
  Er wird Recht sprechen.
Er sandte den Heiligen Geist,
  der uns den Weg zeigt.
Ich glaube an die Auferstehung der Toten
  und hoffe auf das ewige Leben.

Warum glaube ich?

Jede(r) sucht nach dem Sinn des Lebens und fragt nach dem Woher und vielmehr noch nach dem Wohin.
Meine Eltern lehrten mich diese Fragen nicht zu verdrängen und zuzuschütten, sondern mich mit ihnen auf eine ganz besondere Art auseinander zu setzen: im Glauben.
Glauben ist Wahrnehmungsveränderung.
Wahr - nehmen heißt, Erfahrungen die man macht ganz bewusst als wahr anzuerkennen.
Wenn ich also im Glauben meine Wahrnehmung ganz bewusst auf Gott ausrichte, so kann ich Glaubenserfahrungen machen.
Das hört sich nach Sugesstion an!
Ich liege auf einer Wiese und schaue durch das Fernglas auf die Berge in weiter ferne. Wenn nun durch Zufall zwei Meter vor mir auf einem Grashalm ein Marienkäfer hin und her wippt, dann kann mich das entweder nicht interessieren und das rote Ding wippt im Bild halt hin und her und stört mich nicht, oder aber ich stelle mein Fernglas, MEINE WAHRNEHMUNG, auf den Käfer scharf und kann ihn betrachten.
Ist der Käfer Suggestion, wenn ich ihn nicht scharf stelle?

Alte Klampfe

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